Instrumental

Instrumental

Die Musikschule bietet den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen den Unterricht für folgende Instrumente (ein Teil der abgebildeten Instrumente wurde freundlicherweise vom Musikcenter-Feldmann fotografiert bzw. bereitgestellt):

Akkordeon

1829 erfunden, gehört das Akkordeon heute zu den vielseitigsten Instrumenten. Unterrichtet wird an unserer Musikschule auf dem Piano-Akkordeon, welches für jedes Alter und jede Körpergröße erhältlich ist. Als Lerninstrument für Kinder eignen sich Akkordeons mit 40 bis 48 Bässen (nicht weniger!). Das Akkordeon ist für einen frühzeitigen Beginn des Instrumentalunterrichts zu empfehlen. Obwohl in erster Linie ein Solo-Instrument, wird es aus pädagogischen und didaktischen Gründen größtenteils in kleinen (2-4) Gruppen unterrichtet. Die Literaturauswahl beinhaltet Volks- und Unterhaltungsmusik, Pop, Rock und Jazz, klassische Literatur (Übertragungen) und natürlich originale Akkordeon-Kompositionen. Dadurch wird dem Lernenden eine fundierte Basis für eine Weiterbildung in jeder Stilrichtung geboten. Zudem steht jedem Interessenten die Mitwirkung im Akkordeon-Orchester der Musikschule offen.
Lehrerin: Helmi Sieg

Bassgitarre

Die erste Bassgitarre wurde 1951 von dem berühmten Gitarrenbauer Leo Fender entwickelt. Man kann sie als eine Kreuzung aus den Instrumenten E-Gitarre und Kontrabass bezeichnen, denn die Bassgitarre ähnelt in ihrem Aussehen der E-Gitarre, ist aber ein Stück größer und hat dickere Saiten, mit denen sie die tiefen Basstöne erzeugt.
Die Bassgitarre ist für Kinder ab ca. 10 Jahren geeignet. Für diese gibt es Kinderbässe (so genannte Short-Scale Bässe) mit einem kleineren Korpus, aber auch Jugendliche und Erwachsene können noch leicht die Technik des Bassspielens erlernen. Schon nach der ersten Stunde könnt ihr einen einfachen Song auf dem Bass begleiten und auch schon bald in einer Band spielen.
Die Bassgitarre ist in erster Linie ein Begleitinstrument. Sie legt in jeder Band das Fundament, indem sie die Funktionen des Rhythmus (vom Schlagzeug) mit den Harmonien (Gitarre oder Keyboard) verbindet.
Natürlich kann man auf dem Bass auch fette Solos spielen. In den letzten Jahren gibt es immer mehr Bassisten, die durch ihre virtuose Spielweise auffallen, wie z.B. Jaco Pastorius, Marcus Miller oder Victor Wooten. Aber auch in Rockbands gewinnt der Bass immer mehr an Bedeutung, hört euch z.B. mal die Basslinien von Bands wie den Red Hot Chili Peppers, Maroon 5 oder Tool an!
Im Bassunterricht lernt ihr in erster Linie alles, was ihr braucht, um in einer Band spielen zu können, nämlich eine ordentliche Technik, nützliches Grundwissen (wo ist welcher Ton auf dem Griffbrett, welches Equipment brauche ich, wie schließe ich den Verstärker an), einfache Harmonielehre (was spiele ich, wenn der Gitarrist einen Akkord greift) und und und...
Dabei stehen vor allem erst mal praktische Dinge und die Entwicklung des Gehörs, statt des korrekten Notenlesens, im Vordergrund. Wir hören uns im Unterricht aktuelle Songs an, analysieren, was der Bassist spielt und spielen Songs nach. Dabei sind eure eigenen Ideen und Wünsche (z.B. Lieblingsbands) immer willkommen!
Später können auch andere Spieltechniken an die Reihe kommen (z.B. Slappen) oder auch verschiedene Musikrichtungen wie Reggea, Pop, Metal oder Jazz.
Vor allem geht es aber natürlich um eins: Stay in the groove and have fun!!!
Lehrer
Stefan Neldner

Blockflöte

Die Blockflöte, vor allem die Sopranblockflöte, gilt als ideales Einstiegsinstrument in der Musikerziehung. Wer kennt nicht den Satz: "Mit Blockflöte hab ich angefangen, dann habe ich aber ein richtiges Instrument gelernt." Doch wird die Blockflöte damit nicht verkannt? Die Blockflöte ist bereits im 11. Jahrhundert verbreitet und beliebt. In der Renaissance und im Barockzeitalter entstand eine Fülle anspruchsvoller Literatur für Blockflöten. Anfang des 20. Jh. wurde die Blockflöte wieder entdeckt und bekannte Komponisten schrieben zahlreiche neue Stücke.
So wurde aus der Blockflöte ein "neues" und modernes Instrument, auf dem es noch viel zu entdecken gibt. Aus der Großfamilie der Blockflöten werden Sopranino-, Sopran, -Alt-, Tenor- Bass heute am häufigsten gespielt. Der Unterricht wird in kleinen Gruppen (2-5) oder auch im Einzelunterricht angeboten.
Zudem steht jedem Interessenten die Mitwirkung im Blockflötenkreis der Musikschule offen. Die dort erarbeitete Literatur reicht von 3- bis 8-stimmigen Werken aus Renaissance und Barock bis zu modernen Stücken z.B. der Beatles. Interessenten sollten die C- und F-Blockflöte einigermaßen sicher beherrschen.
Lehrerin: Stefanie Peelen

E-Gitarre

Der Unterricht an der E-Gitarre beginnt sinnvollerweise nach der Erlangung grundlegender Kenntnisse auf der Konzertgitarre und möglichst in kleinen Gruppen. Neben grundsätzlichen handwerklichen Dingen (Anschlag, Haltung etc.) beginnt der Unterricht mit Melodie- und Akkordspiel nach Noten und frei (Improvisationen  mit Skalen). Grundlegende Stilistiken wie Blues und Rock stehen ebenso auf dem Programm wie die Wünsche der Schüler: auch Death-Metal und Punk lassen sich lernen und sind nicht "Teufelswerk"! Arbeit mit Rhythmusgerät und anhand von Songs sollen die Gitarristen auf die "Karriere" in einer Band vorbereiten.
Lehrer: Stefan Neldner

Geige/ Cello/ Bratsche

Die Geige oder Violine ist ein Instrument, bei dem sich ein möglichst früher Anfang besonders bezahlt macht. Sicheres Spiel ist vor allem bei diesem Instrument ein routiniertes Zusammengehen von Gehör und spielerischer Motorik. So sind auch schon ganz junge Schüler willkommen, die dann in kleinen Gruppen behutsam und mit Instrumenten besonderer Größe ans Violinspiel herangeführt werden. Der fortgeschrittene Schüler kann auf Wunsch auch das Spiel auf der Viola oder Bratsche erlernen.
Lehrerin: Susanne Döring

Gitarre

Aufgrund der großen Nachfrage beginnen die Gitarrenschüler in altershomogenen Kleingruppen (3-5). Mit zunächst einstimmigem Spiel auf der Konzertgitarre (Nylonbesaitung) setzen die Anfänger sehr schnell leichte Melodien um. So lassen sich in einer Gruppe auch mehrstimmige Musiken sehr früh konzertant verwirklichen. In der späteren Phase des zweistimmigen Spiels (auf einer Gitarre) nimmt auch das Akkordspiel als Liedbegleitung einen breiten Raum ein, so dass für die individuelle Entwicklung der jungen Gitarristen ein möglichst breites Fundament gelegt wird.
Lehrer: Ingo Borgardts, Stefan Neldner

Keyboard

Trotz einiger Gemeinsamkeiten zwischen Keyboard- und Klavierunterricht (Körper- und Handhaltung, Notenlernen und –lesen im Violin- und Bass-Schlüssel) ist das Keyboard weder ein Vor- noch ein Ersatzinstrument für das Klavier, sondern ein eigenständiges Instrument.
Der Unterricht, der vorzugsweise als offener Gruppenunterricht (3-4 Schüler) angeboten wird, berücksichtigt daher neben den allgemeinmusikalischen Inhalten besonders die keyboardtypischen Elemente: Umgang mit Rhythmen und Klängen, Registrierungen, Spielen im Normal- und Splitmodus sowie auf  den „manual drums“, Erlernen verschiedener (nicht nur automatischer) Begleitformen, Ensemblespiel (Bandsituation),   Sequenzer- u. Midi-Anwendungen. Hierbei haben kreative und improvisatorische Aspekte und der Bezug zur aktuellen musikalischen Erfahrungswelt der Schüler einen hohen Stellenwert.
Es gibt wohl kein anderes Musikinstrument, über das so viele Falschinformationen und Vorurteile verbreitet wurden und werden wie über das Keyboard. Daher wird bei Interesse eine ausführliche Beratung durch den Fachlehrer empfohlen, insbesondere vor dem Kauf eines Instrumentes.
Lehrer/-in
: Theo Grunden, Stefan Blomberg, Kerstin Loskamp

Klarinette

Der Unterricht findet vorwiegend in kleinen Gruppen (2-3) statt. Neben Klassischer Musik nimmt Folklore, Klezmer und Jazz einen großen Raum in der Spielliteratur ein. Mehrstimmiges Spiel macht die Unterrichtsgruppe zu einem kleinen Ensemble.
Lehrer
: Volker Lütfring

Klavier/ Flügel

Bisher galt das Klavier immer als klassisches Einzelunterrichtsfach, ist doch der Pianist im Normalfall auch immer "Einzelkämpfer" in der musikalischen Praxis und der größte Teil der Literatur auch für lediglich einen Pianisten geschrieben.
Pädagogische Gedankengänge und Erfahrungen belegen jedoch, dass es nicht nur möglich, sondern auch mit vielen Vorteilen verbunden ist, wenn vor allem Anfänger jüngeren Alters in kleinen Gruppen den Klavierunterricht beginnen. Dazu halten wir an unserer Schule Räume mit mindestens zwei Instrumenten bereit.
Eine Differenzierung im Laufe der ersten Jahre nach Leistung und Neigung ist hier genauso möglich und vorgesehen, wie es bei allen anderen Gruppenunterrichtsfächern der Fall ist. Auf Wunsch und nach Ermessen der Lehrkräfte bezüglich Motivation und Leistungsstand ist natürlich der Einzelunterricht nach wie vor ein Angebot.
Bei der Spielliteratur sind an unserer Schule keine Grenzen gesetzt. Von Bach über Beatles bis Jazz geht alles.
Lehrer/-in: Ralf Liedlbauer, Theo Grunden, Stefan Blomberg, Kerstin Loskamp

Querflöte

Auch wenn in einem Orchester nur zwei Querflöten zu sehen und hören sind, so kann man dennoch dieses Instrument im Moment wohl zu den beliebtesten Holzblasinstrumenten zählen. Schon auf Grund der hohen Nachfrage bieten wir den Unterricht vorwiegend in der Gruppe (3-4 bei Anfängern) an. Allerdings hat die didaktische und methodische Arbeit der letzten zwanzig Jahre auf diesem Gebiet auch zu hervorragenden und sich bewährenden Unterrichtsformen geführt. Dies spiegelt sich u. a. in der neuen Unterrichtsliteratur wider, die bis in die Oberstufe hinein für Gruppen konzipiert ist. Zudem ist die Querflöte mit ihrem Klang und großem Tonumfang ein geeignetes Ensemble-Instrument. Eine gut arbeitende Gruppe kann sich ohne weiteres zu einem professionell klingenden Klangkörper entwickeln, bei der auch die Leistung und Motivation des Einzelnen nicht auf der Strecke bleibt.
Lehrerin
: Kerstin Loskamp

Saxophon

Der Unterricht beginnt vorwiegend und vor allem bei jüngeren Schülern auf dem Es-Alt-Saxophon. In kleinen Gruppen beginnt der Unterricht mit Tonbildungsübungen (Ansatz) und leichtem Melodiespiel. Nach erfolgreichem Grundlagenstudium bewegen sich die Saxophonisten Richtung Jazz und anderer Popularmusik. Dazu gehören Improvisationsversuche ebenso wie Ensemblespiel mit anderen Instrumenten der Saxophonfamilie (Sopran-, Tenor- und Baritonsaxophon).
Lehrer: Volker Lütfring

Schlagzeug

Zum Schlagzeug zählt in erster Linie das Drum-Set. Damit ist hauptsächlich das Schlagzeug gemeint, wie es in Bands oder klassischen Orchestern Verwendung findet. Jazzcombos, Rockbands, Big Bands oder Orchester sind Möglichkeiten, das Drum-Set im Ensemble zu spielen.
Der Unterricht findet vorwiegend in kleinen Gruppen (2-3) statt. Als Eintrittsalter empfiehlt sich das 7. Lebensjahr.
Lehrer
: Dieter Bergmann

Trompete/ Tenorhorn

Sind die zweiten Schneidezähne da, kann es eigentlich mit dem Trompeten losgehen. In kleinen Gruppen machen sich die Anfänger an die ersten Versuche der Tonerzeugung und können recht bald mit einigen Griffen einfache Melodien spielen. Im Fortgang des Unterrichts gibt es eine Menge Literatur zu erarbeiten. Von mittelalterlichen Fanfaren über Barock- und Klassische Musik bis hin zum Jazz öffnet sich für den motivierten Trompeter ein weites Feld musikalischer Betätigung.
Lehrer: Peter Holl, Stefan Blomberg